Standpunkte

Behindertenarbeit ist komplex. Die AGBO infomiert in ihren "Standpunkten" in loser Folge über das Was, Wann, Wie, Wer und Womit - transparent und leicht verständlich.

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Modellcharakter für Baden-Württemberg

Am Freitag, den 3. Februar 2017 war Manfred Lucha, Minister für Soziales und Integration in Baden-Württemberg, mit dem Landtagsabgeordneten Thomas Marwein zu Gast bei der AGBO.

Gemeinsam mit dem Sozialdezernenten Georg Benz erörterten die Gastgeber und die Vertreter der Politik die aktuellen Entwicklungen in der Behindertenhilfe. Vor allem vor dem Hintergrund des Bundesteilhabegesetzes (BTHG) und des Pflegestärkungsgesetzes III (PSG III). "Wir alle sind nur stellvertretende Dienstleister. Wir machen dies nicht zum Selbstzweck", betonte der Sozialminister. "Unsere Aufgabe ist es, Teilhabe für Menschen mit Behinderung zu schaffen in einer lebenswerten Gesellschaft."

Ein großer Schritt in diese Richtung wurde mit dem Bundesteilhabegesetz gemacht. Nun gilt es das Gesetz in den nächsten Jahren umzusetzen. "Wir wollen unser Angebot im Sinne der Inklusion in der Ortenau weiterentwickeln", ist auch das erklärte Ziel von Sozialdezernent Georg Benz.

Ein wesentlicher Schlüssel sieht die AGBO in der Vernetzung der Akteure vor Ort und der Möglichkeit der Erprobung der Gesetze in der täglichen Praxis: Was funktioniert? Wie gelingt mehr Teilhabe? Wo muss nachgebessert werden? Das Netzwerk AGBO erarbeitet gemeinsam in vielen Bereichen Lösungen, was sich zum Beispiel in den Erfolgen bei der "Teilhabe am Arbeitsleben" zeigt. "Keiner im Land vermittelt mehr Menschen mit Behinderung auf den ersten Arbeitsmarkt als unser Netzwerk." Dazu zählen auch Projekte wie "unbehindert miteinander" oder grenzüberschreitende Zusammenarbeit.

Die Strukturen und Lösungen haben Modellcharakter für das ganze Land, zeigte sich auch der Minister überzeugt. "Unser Ziel muss sein: Weg von der Zuständigkeit hin zu Verantwortlichkeit. Die AGBO ist hier ein Musterbeispiel der Zusammenarbeit."

Mehr Teilhabe erreicht

Der Bundestag verabschiedete im Dezember 2016 das Bundesteilhabegesetz und das Dritte Pflegestärkungsgesetz mit wichtigen Verbesserungen für Menschen mit Behinderung.

Gegen die ersten Gesetzesentwürfe im Frühjahr 2016 hatten sich weitreichende Proteste formiert. Kampagnen und Demonstrationen, Gespräche und Briefe überzeugten die Abgeordneten. Insgesamt 127 Änderungsanträge sind in das aktuelle Gesetz eingearbeitet und erfüllen wichtige Forderungen der Menschen mit Behinderung.

Unerfüllt blieb die Forderung, endlich die Diskriminierung von Menschen mit Behinderung, die in Wohnstätten leben, in der Pflegeversicherung aufzuheben und ihnen, wie allen anderen Versicherten auch, den Anspruch auf die vollen Leistungen zu gewähren. Es war sogar eine Ausweitung geplant, die aufgrund der Proteste nun teilweise zurückgenommen wurde. Hier gilt es, weiter für die Rechte von Menschen mit Behinderung einzutreten.

Was wir gemeinsam erreicht haben und wo wir weiter nachbessern müssen:

  • Zugang zu den Leistungen der Eingliederungshilfe:  Die 5-von-9-Regelung wurde gekippt! Es steht nun nicht mehr zu befürchten, dass Menschen die bisher Unterstützung durch Eingliederungshilfe erhalten haben, diese künftig verlieren.
  • Schnittstelle zwischen Eingliederungshilfe und Pflege: Der geplante Vorrang der Pflegeversicherung und der Hilfe zur Pflege im häuslichen Bereich wurde verhindert! Menschen mit Behinderung und Pflegebedarf können weiterhin die Leistungen der Eingliederungshilfe und Pflegeversicherung nebeneinander in Anspruch nehmen. Auch die Schnittstelle zur Hilfe zur Pflege ist erfolgreich gelöst: Die Eingliederungshilfe umfasst nun auch die Hilfe zur Pflege, wenn die Behinderung bereits vor dem Rentenalter eintritt.
    Aber: Die pauschale Abgeltung von Pflegeversicherungsleistungen ist noch nicht aufgehoben, sie wurde mit dem aktuell sogar ausgeweitet und soll ab 2020 gelten. Wir werden weiter dafür eintreten, dass Menschen unabhängig von ihrem Wohnort vollen Zugang zu Leistungen der Pflegeversicherung erhalten.
  • Kosten der Unterkunft in Wohnstätten: Wir konnten wir verhindern, dass der Träger der Eingliederungshilfe die Kostenübernahme zu ergänzenden Unterkunftskosten mit dem Argument verweigern kann, dass sie mit einem Umzug gesenkt werden könnten.
    In Modellregionen soll die Neuordnung zunächst erprobt werden. Mögliche Umstellungsprobleme könne so noch vor dem Inkrafttreten beseitigt werden
  • Kein Gemeinschaftszwang: Das Wohnen in der eigenen Wohnung und das Leben in inklusiven Wohngemeinschaften haben auf Wunsch des Menschen mit Behinderung Vorrang vor dem Leben in einer Wohnstätte. Dort dürfen in Bezug auf besonders intime Lebensbereiche wie der Gestaltung von sozialen Beziehungen auch nicht gegen den Willen des Menschen mit Behinderung Leistungen gepoolt werden.
    Aber: Die gemeinsame Inanspruchnahme von Unterstützungsleistungen gegen den Willen der Menschen mit Behinderung ist nicht in allen Bereichen aufgehoben. 
  • Recht auf ein Sparbuch: Hier gibt es erster Erfolge. Der Vermögensfreibetrag in der Sozialhilfe wird von 2.600 Euro auf 5.000 Euro angehoben. Außerdem wird das Arbeitsförderungsgeld von 26 auf 52 Euro verdoppelt und die Grenze für die Anrechnung so erhöht, damit die Menschen das Geld auch behalten dürfen.

Jetzt nachbessern!

Die AGBO fordert Verbesserung der aktuellen Fassungen von Bundesteilhabegesetz und Pflegestärkungsgesetz III. Niemand darf aufgrund der Schwere seiner Behinderung von Verbesserungen ausgeschlossen werden.

Die Kernforderungen: 

  • Unterstützung gewährleisten - niemand darf aus dem System fallen! Der Gesetzentwurf des BTHG bestimmt, dass Menschen mit Behinderung in fünf von neun Lebensbereichen auf Hilfe angewiesen sein müssen, wenn sie Unterstützungsleistungen bekommen sollen. Diese Hürde ist viel zu hoch!
  • Nicht in die Pflege verschieben, nicht von Pflegeleistungen ausschließen! Pflegebedürftige Menschen mit Behinderung brauchen auch in Zukunft Teilhabe und Pflege nebeneinander. In Bezug auf die schwierige Abgrenzung zwischen Eingliederungshilfe und Hilfe zur Pflege ist es hilfreich, Lebenslagen zu unterscheiden: Ist ein Mensch lebenslang behindert, muss die Teilhabeleistung die Pflege umfassen. Entsteht die Behinderung erst im Alter, muss die Pflege die Teilhabeleistung umfassen. Damit ist die Zuständigkeit klar geregelt, langfristige Rechtsstreitigkeiten werden vermieden, und alle Menschen bekommen die notwendige Unterstützung für ihre Bedarfe.
  • Bei Systemumstellung keine Lücken lassen! Was heute in Wohnstätten für behinderte Menschen als Leistung aus einer Hand funktioniert, muss auch mit dem BTHG noch funktionieren. Wenn Menschen mit Behinderung beim Wohnen zukünftig unterschiedliche Leistungen zusammentragen müssen, darf ihr bisheriges Zuhause - eine Wohnung, eine Wohngruppe oder eine Wohneinrichtung der Behindertenhilfe - nicht gefährdet werden. Auch muss sichergestellt werden, dass Menschen, die gemeinschaftlich in Einrichtungen leben, weiterhin einen Geldbetrag zur freien Verfügung haben.
  • Leistungen bedarfsgerecht ausgestalten! Wenn Dienste und Einrichtungen Unterstützungsleistungen für Menschen mit Behinderung anbieten, müssen sie eine Möglichkeit haben, über diese mit dem Leistungsträger fair zu verhandeln und einen angemessenen Preis erzielen können. Die Schiedsstellenfähigkeit der Leistungsvereinbarungen muss, wie von der Bundesregierung vorgesehen, eingeführt werden.
  • Mit den neuen Gesetzen die Versorgung nicht verschlechtern! Bestandsschutzregelungen genügen nicht. Auch die zukünftige Generation von Menschen mit Behinderung darf nicht schlechter gestellt werden.
  • Teilhabe am Arbeitsleben für Alle gewährleisten! Das Recht, an Arbeit teilzuhaben, gilt für Alle, auch für schwerst- oder mehrfachbehinderte Menschen. Niemand darf per Gesetz davon ausgeschlossen werden.

Anita Diebold - Behindertenbeauftragte des Landkreises

 Am 1. Januar 2015 ist das neue Landesgesetz zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderungen (Landesbehindertengleichstellungsgesetz- L-BGG) in Kraft getreten. Es verpflichtet die Stadt- und Landkreise in Baden-Württemberg kommunale Behindertenbeauftragte zu bestellen. Im Ortenaukreis ist seit dem 1. Februar 2016 Anita Diebold in dieser Funktion tätig.

Die Beauftragte für Menschen mit Behinderung unterstützt die selbstbestimmte Teilhabe von Menschen mit Behinderung in allen Lebensbereichen, damit diese sichtbarer Teil unserer Gemeinschaft sind und die Möglichkeit haben mitzugestalten.

Anita Diebold ist Ansprechpartnerin, Informationsstelle, Unterstützerin und Kooperationspartnerin

  • für Bürgerinnen und Bürger mit Behinderung als Ombudsstelle, Vermittlerin und Wegweiser.
  • für Behindertenbeauftragte der Städte und Gemeinden.
  • für Organisationen, Verbände und Selbsthilfegruppen, in denen sich Menschen mit Behinderung engagieren oder die sich für Menschen mit Behinderung engagieren.
  • für Vereinigungen und Persönlichkeiten, die unsere Gesellschaft zu einem inklusiven Gemeinwesen weiterentwickeln wollen.
  • für die Verwaltung und die politischen Gremien im Ortenaukreis, bei allen Planungen und Entscheidungen, die Menschen mit Behinderung betreffen. 

Kontakt

Anita Diebold
Beauftragte für Menschen mit Behinderung

Badstraße 20
77652 Offenburg
T 0781 805-9257
F 0781 805-1480

Sprechzeiten: mittwochs 8:30 Uhr bis 12:00 Uhr

 

 

Heilerzieher! Ein Job mit vielen Facetten!

AGBO startet Kampagne: proHEP-Fachkräfte

Die gemeinnützigen Träger der Behindertenhilfe, die sich in der "Arbeitsgemeinschaft der Behindertenhilfe im Ortenaukreis e.V." (kurz: AGBO e.V.) zusammen geschlossen haben, starten jetzt eine neue Kampagne: "proHEP-Fachkräfte" - mit vielfältigen Maßnahmen, die das Berufsbild der Heilerziehungspflegern/innen (HEP) in der Öffentlichkeit transparenter machen sollen. Denn überall im Ortenaukreis wird ihre Arbeitskraft gewünscht und macht sie unverzichtbar: Heilerziehungspfleger/innen (HEP). Gesucht wird Nachwuchs für diesen Dienst am Menschen.

Weil Menschen mit Behinderung sie brauchen

In einem weiten Feld, mit teils sehr unterschiedlichen beruflichen Aufgaben, bleiben die HEP oft unsichtbar für die Gesellschaft, welche aber diese Spezialisten stets benötigt. HEP sind für die pädagogische, lebenspraktische und pflegerische Unterstützung und Betreuung von Menschen mit Behinderung zuständig. Außerdem begleiten sie diese sowohl stationär als auch ambulant bei der Bewältigung ihres Alltags.

Ein spannender Beruf mit Entwicklungspotential

"Wir möchten verstärkt auf das attraktive Berufsbild der HEP hinweisen, auf die Chancen, die sich hier für den Bewerber auftun, wenn er denn einen sicheren Job mit großem Teamgeist, viel Kreativität und guter Perspektive sucht", so Achim Feyhl, der als Vorsitzender der AGBO tagtäglich mit Vorurteilen und Fehlinformationen in seinem Genre und dessen Umfeld zu kämpfen hat.

Dabei sprechen gesicherte Zahlen und Informationen eine eindeutige Sprache, die offenkundig noch zu wenig ins Bewusstsein der Öffentlichkeit gedrungen ist. Mehr als 2.500 Mitarbeiter werden von den Mitgliedsfirmen der AGBO im  Ortenaukreis beschäftigt. Damit sind diese Organisationen im beruflichen Alltag des Ortenaukreises bei den größten Arbeitgebern der Region zu finden - was in der Öffentlichkeit kaum bekannt sein dürfte! Das dazu gehörende Berufsbild ist von Sicherheit und Vielfalt auf allen Ebenen geprägt. Denn diese Jobs sind spannend und lassen viel gestalterischen Raum für alle Mitarbeiter, wie auch eine Vielzahl kreativer, künstlerischer und handwerklicher Projekte aus der Behindertenhilfe eindrucksvoll dokumentieren.

KONTAKT

AGBO e.V.
Espenstraße 5
77656 Offenburg
T +49 781 9225 0
F +49 781 22215

 

 

AGBO fordert Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention

Offenburg.

Am 5. Mai 10 sind in Offenburg und Oberkirch insgesamt etwa 160 Menschen auf die Straße gegangen, um ihren Forderungen nach Gleichberechtigung Ausdruck zu verleihen. In Offenburg und Oberkirch hatte die AGBO (Arbeitsgemeinschaft Behindertenhilfe im Ortenaukreis) anlässlich des Europäischen Protesttags zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderung zu einer Demonstration aufgerufen.

In der AGBO haben sich 17 Einrichtungen für Menschen mit Behinderung im Ortenaukreis zusammengeschlossen. Verbesserte Lobbyarbeit ist das Ziel.

Der Sprecher der Menschen mit Behinderung Inan Cengiz stellte am Aktionstag klar: „Wir wollen als normale Mitglieder der Gesellschaft anerkannt werden.“ Die UN-Konvention ist zwar geltendes Recht, aber die AGBO befürchtet, dass der Staat wegen leerer Kassen die Umsetzung hinausschiebt. Dieter Wagner, Werkstattrat der Albert-Schweitzer-Werkstätten, machte in Oberkirch auf die Problematik aufmerksam.

Rudi Sack, Geschäftsführer der Lebenshilfe Baden-Württemberg brachte es in seiner Rede auf den Punkt: „Nur eine Gesellschaft für alle ist auch eine bessere Gesellschaft.“ Das Ziel sei Inklusion statt Integration, denn wenn ein Kind mit Behinderung in eine Familie geboren wird, müsse man es auch nicht erst integrieren.

Zum Abschluss der Kundgebung überreichte Inan Cengiz ein Exemplar der UN-Behindertenrechtskonvention in Leichter Sprache an Michael Berger, den Behindertenbeauftragten des Ortenaukreises.

 

 

Mehrwert für den Ortenaukreis - Dank Behindertenhilfe

Zur Podiumsdiskussion „Nutzt die Behindertenhilfe dem Ortenaukreis? Neue Wege in der Behindertenhilfe?“ hatten Vertreter der AGBO e.V. eingeladen. Vor über 200 Interessierten diskutierten Sozialdezernent Georg Benz, der Kehler OB Dr. Günther Petry, Hermann Tränkle (Kfm. Leiter St. Josefshaus Herten), Frank Stefan (Vorstandsvorsitzender Diakonie Kork) und Achim Feyhl (Lebenshilfe Offenburg-Oberkirch) Fragen zur monetären und ethischen Wertschätzung von Menschen mit Behinderung. Dr. Michael Seidl (Leiter SWR-Regionalbüro Offenburg) moderierte die Runde.

Was kostet ein Mensch mit Behinderung den Kreis im Jahr? Und was passiert mit diesen Geldern? Wie lange muss ein Mensch mit Behinderung morgens im Bett verbleiben bis der Betreuer sich um den Toilettengang kümmern kann? Eine Stunde, zwei Stunden? Die Betreuungssituation wird schlechter.Die Einrichtungen der Behindertenhilfe erhalten Gelder aus der Eingliederungshilfe. Im Bundesvergleich steht das Land Baden-Württemberg mit seinen Ausgaben in dieser Hinsicht an zweitletzter Stelle – nur Sachsen ist schlechter. Bei der Anzahl der Empfänger von Eingliederungshilfe bilden die Baden-Württemberger sogar das Schlusslicht. Die durchschnittlichen Ausgaben der 44 Kreise im Land pro Werkstattplatz liegen bei 10.405 € pro Jahr. Die Lebenshilfe-Werkstatt in Offenburg  erhält zum Beispiel nur 9.540 € pro Jahr. Mit diesem Betrag wird eine Kaufkraft von über 16.000 € im Kreis generiert.Ethik ja? Mehrwert ja? Eine Anhebung der Kreismittel für die Einrichtungen der Behindertenhilfe nur auf durchschnittliches Baden-Württembergisches Niveau würde den Menschen mit Behinderung eine „ethische Betreuung“ sichern und dem Kreis einen Mehrwert bescheren.Der Ortenaukreis und die Mitglieder der AGBO e.V. verständigten sich auf ein partnerschaftliches und zügiges Vorangehen bei der Lösung der drängenden Fragen.

"Was mir am Herzen liegt" - Texte zum Thema Behinderung

Die AGBO hat im Frühjahr 2013 einen Schreibwettbewerb veranstaltet. Gesucht waren Geschichten, Gedichte, Gedanken zum Thema Behinderung. Eine Auswahl der Texte wurde nun in einer Broschüre zusammengefasst, die den Titel trägt:
„Was mir am Herzen liegt“
In die Broschüre wurden ganz unterschiedliche Texte aufgenommen: eine Mutter schreibt über ihre Gefühle zu ihrem behinderten Kind, ältere Menschen schreiben über die Behinderungen des Alltags, Menschen mit Körper-, geistiger oder psychischer Behinderung schreiben über ihr Leben und die bunte Normalität des Lebens. Geschichten, die den Autoren am Herzen lagen und die auch zu Herzen gehen.
Diese Broschüre ist über die AGBO erhältlich.
Bei Interesse wenden Sie sich bitte an:

AGBO e.V., Espenstr. 5, 77656 Offenburg
oder an Wolfgang Dürr, Tel. 0781 969 16 75, E-Mail: w.duerr@spv-og.de

SENIOREN mit Behinderung: Konzept für die Betreuung in Arbeit

Ein Team aus dem Landratsamt und der AGBO arbeitet gemeinsam an einem Konzept für behinderte Senioren im Ortenaukreis:

Zielsetzung der AGBO ist es, gemeinsam mit dem Kreis Ortenau, beste Praktiken in der Behindertenarbeit im Ortenaukreis zu entwickeln. Ausgehend von einer gemeinsamen Zieldefinition soll eine an der Qualität orientierte, zielgruppenadäquate Behindertenarbeit im Ortenaukreis geleistet werden.

Dies bedeutet, dass der behinderte Mensch so lange wie möglich in der Einrichtung an der Gemeinschaft teilhaben soll.